Aristoteles, der Philosoph




384 v. Chr. bis 322 v. Chr.

Aristoteles gehörte zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Er hat zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründet oder maßgeblich beeinflusst, darunter Rhetorik, Logik, Biologie, Physik, Ethik, Dichtungstheorie und Staatslehre.

367 v. Chr. kam Aristoteles als Siebzehnjähriger nach Athen und trat in Platons Akademie ein. Dort beschäftigte er sich zunächst mit den mathematischen und dialektischen Themen, die den Anfang seiner Studien in der Akademie bildeten. Schon früh begann er Werke zu verfassen, darunter Dialoge nach dem Vorbild Platons. Er setzte sich auch mit der zeitgenössischen Rhetorik auseinander und nahm eine Lehrtätigkeit an der Akademie auf.

Die erhalten gebliebenen Lehrschriften waren größtenteils nur für den internen Gebrauch im Unterricht bestimmt und wurden fortlaufend redigiert.

In den logischen Schriften arbeitete Aristoteles auf der Grundlage von Diskussionspraktiken in der Akademie eine Argumentationstheorie (Dialektik) aus und begründete mit der Syllogistik die formale Logik. Die heutige Dialektik und der Syllogismus werden heute noch mit Aristoteles in Verbindung gebracht. Auf der Basis seiner Syllogistik erarbeitete er eine Wissenschaftstheorie und lieferte unter anderem bedeutende Beiträge zur Definitions- und Bedeutungstheorie. Die Rhetorik beschreibt er als die Kunst, Aussagen als plausibel zu erweisen, und rückte sie damit in die Nähe der Logik.

(Quelle: Wikipedia)